Was Standardsoftware gut kann
Wir bauen Individualsoftware, und trotzdem raten wir oft zum fertigen Tool. Standardsoftware hat klare Vorteile:
- Sie können heute anfangen, oft mit einer kostenlosen Testversion.
- Die Einstiegstarife sind niedrig. Viele liegen deutlich unter unseren Preisen.
- Um Updates, Sicherheit und Server kümmert sich der Anbieter.
- Viele andere Betriebe nutzen dasselbe Tool. Häufige Fehler sind deshalb oft schon behoben.
Für Ferienwohnungen, Arztpraxen oder Handwerksbetriebe gibt es ausgereifte Branchenlösungen. Wenn Ihr Ablauf dem Branchenstandard entspricht, ist eine solche Lösung meist günstiger als alles, was wir bauen könnten.
Wo Standardsoftware an Grenzen stößt
Probleme beginnen, wenn Ihr Betrieb anders arbeitet, als das Tool es vorsieht. Typische Anzeichen:
- Die Excel-Liste neben der Software. Ein Teil des Ablaufs passt nicht ins Tool und wird deshalb in einer Tabelle daneben gepflegt.
- Daten werden abgetippt. Buchungen aus dem einen Programm werden von Hand ins nächste übertragen, zum Beispiel in die Rechnung.
- Regeln im Kopf. Gesperrte Tage, eine Mindestmietdauer oder eine Anfahrtspauschale prüfen Sie bei jeder Anfrage selbst, weil das Tool sie nicht kennt.
- Anfragen beantworten statt buchen lassen. Das Tool kann Ihre Sonderfälle nicht, also laufen Reservierungen weiter per Mail.
- Provision und Zusatzmodule. Die Grundgebühr ist niedrig, aber Provisionen pro Buchung und kostenpflichtige Module summieren sich.
- Wünsche bleiben liegen. Der Anbieter entscheidet, was als Nächstes gebaut wird. Ihre Funktion ist vielleicht nie dabei.
Der Vergleich im Überblick
| Kriterium | Standardsoftware | Individualsoftware von ClarityBuilds |
|---|---|---|
| Start | sofort, oft mit Testversion | nach Planung und Bau |
| Anfangskosten | meist keine | im Abo keine, beim Festpreis ab etwa 4.000 € netto |
| Laufende Kosten | Monatsgebühr je nach Tarif, teils mit Gebühren pro Buchung oder Zusatzmodulen | Abo ab 250 € netto im Monat, beim Festpreis Betrieb ab 50 € im Monat |
| Ablauf | das Tool gibt ihn vor | folgt Ihrem Ablauf |
| Eigene Regeln | so weit die Einstellungen reichen | werden gebaut und mit automatisierten Tests abgesichert |
| Anbindungen | vorhandene Schnittstellen des Anbieters | nach Bedarf, zum Beispiel Zahlung und Rechnungen |
| Weiterentwicklung | der Anbieter entscheidet | Sie entscheiden, kleine Änderungen sind im Abo enthalten |
| Ansprechpartner | Support des Anbieters | eine Person vom ersten Gespräch bis zum Betrieb |
| Ihre Daten | je nach Anbieter exportierbar | gehören Ihnen, vollständiger Export jederzeit |
| Abhängigkeit | vom Anbieter und seinen Preisen | von ClarityBuilds, abgemildert durch Datenexport und Übernahmeoption im Abo |
Den letzten Punkt nennen wir bewusst. ClarityBuilds ist ein kleines Unternehmen. Deshalb gehören Ihre Daten immer Ihnen, und im Abo können Sie die Software nach der Mindestlaufzeit gegen eine vorab festgelegte Ablöse übernehmen.
Kosten über die Jahre vergleichen
Ein fertiges Tool wirkt billiger, weil die Monatsgebühr niedrig ist. Vergleichen Sie deshalb immer über mehrere Jahre und rechnen Sie alles mit ein:
- Monatsgebühr mal Monate
- Gebühren oder Provisionen pro Buchung
- Zusatzmodule, die Sie brauchen
- Ihre eigene Zeit für Umwege: Abtippen, Excel-Liste pflegen, Anfragen beantworten
Ein Beispiel zum Nachrechnen: Wer pro Woche zwei Stunden mit Anfragen per Mail verbringt, kommt im Jahr auf über 100 Stunden. Unser Abo Klein kostet über 24 Monate 6.000 € netto, inklusive Hosting, Wartung und kleiner Änderungen. Ob sich das für Sie rechnet, hängt davon ab, was Ihnen diese Stunden wert sind und was das fertige Tool gekostet hätte. Mehr zu unseren Preisen auf der Seite Was kostet Individualsoftware?.
Manchmal ist die beste Lösung eine Mischung: Das fertige Tool bleibt, und eine kleine eigene Anbindung erspart das Abtippen zwischen zwei Programmen.
Checkliste: Was passt zu Ihrem Betrieb?
Beantworten Sie diese Fragen mit Ja oder Nein:
- Haben Sie eine Testversion eines fertigen Tools ausprobiert, und es hat Ihren Ablauf nicht abgebildet?
- Führen Sie neben Ihrer Software eine Excel-Liste, weil etwas im Programm fehlt?
- Tippen Sie Daten von einem Programm ins andere?
- Gibt es Regeln, die Sie bei jeder Anfrage selbst prüfen?
- Beantworten Sie regelmäßig Anfragen, die ein Kunde online selbst erledigen könnte?
- Zahlen Sie Provision pro Buchung an ein Portal oder Tool?
- Kosten Gebühren, Provisionen und Zusatzmodule Sie heute zusammen mehr als 250 € im Monat?
Wenn Sie die meisten Fragen mit Nein beantworten, nehmen Sie das fertige Tool. Bei drei oder mehr Ja-Antworten lohnt sich ein Gespräch über eigene Software.
Häufige Fragen
Ist Individualsoftware immer teurer als Standardsoftware?
Im Monat meist ja. Über mehrere Jahre kann es anders aussehen, wenn Sie Provisionen, Zusatzmodule und Ihre eigene Zeit für Umwege mitrechnen.
Sagen Sie mir auch, wenn ein Standard-Tool reicht?
Ja. Das ist ein mögliches Ergebnis unseres Erstgesprächs, und wir sagen es offen.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich wechseln möchte?
Ihre Daten gehören Ihnen. Sie bekommen jederzeit einen vollständigen Export.
Kann ich mit Standardsoftware anfangen und später wechseln?
Ja. Das ist oft ein guter Weg. Nach einer Saison wissen Sie genau, was Ihnen fehlt, und können gezielt danach fragen.
Wie lange dauert es, bis eigene Software läuft?
Das hängt vom Umfang ab. Wir klären es im Erstgespräch, sobald wir wissen, was die erste Version können muss.